• Nierenerkrankungen bei Hund und Katze

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Nierenerkrankungen bei Hund und Katze erkennen und behandeln

"So langsam kommt er in die Jahre!" – das sagen sich viele Tierhalter, wenn ihr Hund oder die Katze häufig müde erscheinen oder schnell erschöpft sind, weniger Appetit haben, an Gewicht verlieren oder wenn das Fell stumpf wird und seinen alten Glanz verliert. Doch Achtung – all diese Symptome können zwar lediglich das Seniorenalter einläuten, doch häufig steckt auch eine lebensbedrohliche Nierenerkrankung dahinter. Vor allem ältere Tiere sind von der chronischen Niereninsuffizienz, kurz CNI, betroffen. 

Typisch für die chronische Niereninsuffizienz ist ihr schleichender Verlauf, sodass sie im frühen Stadium häufig unerkannt bleibt. Erst, wenn bereits um die 70 Prozent der Nephrone zerstört sind, werden die Auswirkungen sichtbar. In der Niere sind die Nephrone dafür zuständig, den Harn zu filtrieren und somit Giftstoffe auszuscheiden. Da im Anfangsstadium noch die gesunden Bereiche der Nieren diese Aufgaben übernehmen können, bleibt die CNI oft lange unentdeckt. 

Was ist die Ursache von Nierenproblemen bei Hunden und Katzen? 

Die Ursachen für ein Nierenproblem sind oft, jedoch nicht immer, unbekannt. So spielt bei Katzen zum Beispiel ein Erbfaktor eine Rolle. Bei Hunden kann eine Niereninsuffizienz außerdem bei einer Leishmania-Infektion auftreten oder nach einer Vergiftung mit Trauben oder Rosinen.

In welchem Alter tritt eine Niereninsuffizienz typischerweise auf?

Von einer CNI betroffen sind besonders ältere Tiere, allerdings Katzen häufiger als Hunde. So schätzt man, dass zehn oder mehr Prozent aller Katzen, die älter als sieben Jahre sind, an Niereninsuffizienz erkranken. Bei Katzen über zehn Jahren beträgt die Häufigkeit sogar ein Drittel. Bei Hunden sind ungefähr 16 Prozent aller über achtjährigen Tiere betroffen. Die chronische Niereninsuffizienz gilt als eine der häufigsten Todesursachen bei Hunden und Katzen mit fortgeschrittenem Alter. Allerdings scheinen bestimmte Rassen anfälliger dafür zu sein als andere. Prädestiniert für eine CNI sind z. B. Europäisch-Kurzhaar-Katzen, bei Hunden besteht ein erhöhtes Risiko bei Pudel, Cocker Spaniel, Yorkshire Terrier und Berner Sennenhund.

Wie wird ein Nierenproblem diagnostiziert?

Anhand von Urin- und Blutuntersuchungen kann die Nierenfunktion überprüft werden. Manchmal werden auch zusätzliche Untersuchungen wie Ultraschall oder eine Nierenbiopsie unternommen. 

Tipp: Im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, die bei älteren Hunden oder Katzen ohnehin Standard sein sollten, kann auch die Nierenfunktion (z. B. durch einen Harntest) überprüft werden. 

Ist eine chronische Niereninsuffizienz therapierbar?

Die CNI bei Hunden und Katzen ist leider nicht heilbar, denn das schwer geschädigte Nierengewebe kann sich nicht mehr regenerieren. 
Jedoch kann der Tierarzt bei einer rechtzeitigen Diagnose eine Therapie einleiten und somit das noch funktionsfähige Gewebe erhalten, das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen und die Symptome lindern. Eine Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz ist immer eine Langzeittherapie. Unangenehme Begleiterscheinungen wie beispielsweise Bluthochdruck oder Erbrechen können durch entsprechende Medikamente gelindert werden. So wird nicht nur die Lebenserwartung, sondern auch die Lebensqualität des Vierbeiners verbessert.

Hilft eine Nierendiät als Teil der Behandlung?

Bei der Therapie von chronischer Niereninsuffizienz spielen auch Nierendiäten eine zentrale Rolle. Diese enthalten in der Regel eine reduzierte Menge an qualitativ hochwertigem Eiweiß, damit die Nieren entlastet werden. Auch die Menge an Natrium und Phosphor werden reduziert. Da die Nieren es nicht mehr schaffen, den überschüssigen Phosphor mit dem Harn auszuscheiden, helfen phosphatbindende Ergänzungsfuttermittel, welche ein Leben lang gefüttert werden müssen. Manchmal kann es auch helfen, zwischen verschiedenen Arten an Nierendiäten zu wechseln oder das Trockenfutter mit Nassfutter zu mischen. Die Schmackhaftigkeit von Nassfutter kann außerdem durch die Zugabe von etwas warmem Wasser erhöht werden. Es sollte vom Tierhalter außerdem darauf geachtet werden, dass das Tier genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. 

Es gibt außerdem spezielle Leckerli, die sich auch für Vierbeiner mit Niereninsuffizienz eignen, sodass Sie Ihren Vierbeiner auch weiterhin problemlos verwöhnen können.

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An welchen Tagen wir im Notdienst anwesend sind, entnehmen Sie bitte folgender Übersicht:

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