• Verletzungen bei Hund und Katze

Liebe Kunden,

da es in der aktuellen Situation vermehrt zu ungeplanten Ausfällen (z.B.: auch bei „nicht Krankheit“ angeordnete „Quarantäne“) unserer Mitarbeiter kommen kann, ist in den kommenden Monaten mit längeren Wartezeiten (vor allem auch im Notdienst), sowie kurzfristigen Terminänderungen bzw. Terminabsagen zu rechnen. Wir werden versuchen den Betrieb soweit als möglich aufrecht zu erhalten. Wir bitten um ihr Verständnis.

Ihr Team der Kleintierklinik Frankenthal

Liebe Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer,

aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung müssen wir Sie darauf hinweisen, dass nur eine Person mit dem tierischen Patienten zum Termin kommen kann. Wir müssen darüber hinaus Ihre Kontaktdaten erfassen, bevor eine Behandlung erfolgen kann.

Hinweis lesen

Verletzungen bei Hund und Katze: Im Notfall richtig reagieren

Wenn die geliebten Vierbeiner oder Fellnasen sich verletzen, müssen Tierhalter manchmal schnell handeln und Erste Hilfe leisten. Damit nichts schief geht und Sie als Halter sowie Tierliebhaber in der Aufregung und aus lauter Sorge nichts falsch machen, geben wir eine praktische Kurz-Anleitung für den Ernstfall. 

Wie reagieren im Notfall?

Unfälle sind nicht vorhersehbar und passieren meistens in den späten Abendstunden, wenn keine Tierarztpraxis mehr geöffnet hat. Auch kann sich Ihr Tier plötzlich übers Wochenende unwohl fühlen und der Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide, zum Beispiel durch Aufnahme von Gift oder Fremdkörpern, Verletzungen beim Spielen und Tollen, Bisswunden bei Begegnungen mit anderen Tieren oder einfach einer ausbrechenden Erkrankung. In solchen Notfällen zählt oft jede Sekunde. Das heißt aber nicht, dass Sie überstürzt handeln müssen. Denn Hektik und Panik übertragen sich auch aufs Tier. Deswegen gilt: Bleiben Sie ruhig, machen Sie eine kurze Bestandsaufnahme der Situation und des verletzten Tieres. Und dann erst beginnen Sie mir der Ersten Hilfe. 

Checkliste: Erste-Hilfe-Notfallkoffer für daheim und unterwegs

Nicht jeder Tierhalter muss eine ärztliche Ausbildung absolvieren, um bei seinem verletzten Tier im Notfall Erste Hilfe leisten zu können. Es genügen schon einige wenige Utensilien, die Sie am besten immer griffbereit daheim liegen haben. Dazu gehören:

  • Verbandsmaterial, um blutende Beiß- oder Schnittwunden möglichst schnell zu stillen und bestmöglich versorgen zu können (Kompressen, Watte, Bandagen, Wundpflaster, Mullbinden)
  • Desinfektionsmittel, um Wunden sicher und keimfrei zu verarzten und Blutvergiftungen zu verhindern
  • Einweghandschuhe, Decken und Tücher, um das Tier sicher bandagieren und transportieren zu können
  • steriles Gerät wie Schere, Pinzette und Zeckenzange für zügiges Verbinden von Wunden oder Entfernen von Fremdkörpern sowie ein Thermometer, um die Körpertemperatur überprüfen zu können nach einem Unfall oder einer schweren Verletzung 
  • die Nummer der nächstgelegenen Tierklinik und des behandelnden Tierarztes (eingespeichert im Handy und/ oder im Erste Hilfe-Paket) für die notwendige Kontaktaufnahme nach der Erstversorgung

Überprüfung der Vitalfunktionen 

Wenn ein Tier bei einem Unfall verwundet oder nach einer Begegnung mit einem anderen Tier gebissen wurde oder auch plötzlich unerklärliche Krankheitssymptome aufzeigt, dann gehört die Überprüfung der Vitalfunktionen zu den Sofortmaßnahmen, die lebensnotwendig sein können.

Wichtig dabei ist, folgendes zu beachten: Tiere wehren sich instinktiv und lassen Erste Hilfe meistens nicht ohne weiteres zu. Sie reagieren nach Unfällen oder bei Unwohlsein nicht selten mit Beißattacken, wildem Kratzen oder einer starken Abwehrhaltung. Deshalb denken Sie daran, zunächst einmal Ruhe zu bewahren. Eine beruhigende Stimme und besänftigende Vorgehensweise übertragen sich auf das nervöse Tier und machen es Ihnen als Ersthelfer leichter. 

Als erstes sollten Sie die Funktionen Atmung und Reaktion kontrollieren.
Die Atmung verrät, ob das Tier sehr aufgeregt oder eventuell schon teilnahmslos ist. Wirkt das Tier aggressiv, ist es besser, dessen Atmung nur aus der Entfernung zu beobachten. Die Reaktionsfähigkeit wird mit direktem Ansprechen oder Anblicken festgestellt. Reagiert das Tier noch auf seinen Rufnamen, nimmt es noch Geräusche wahr oder wirkt es zunehmend apathisch?

Sofern es möglich ist, sollte dann die Körpertemperatur rektal mit einem Thermometer gemessen werden. 
Kann ein verletztes oder erkranktes Tier sich nicht mehr selbst aufrichten, müssen Tierhalter deren Kreislauf, Puls und die Herzfrequenz checken. Das klingt anfangs kompliziert, kann aber auch von Laien durchgeführt werden. Der Puls kann an der Innenseite des Oberschenkels gefühlt werden. Der Herzschlag wird links auf Höhe des Ellenbogens festgestellt. 

Zwei kleine Tricks helfen, um den allgemeinen Zustand des Tieres besser einschätzen zu können

  1. Der Test der Schleimhäute: Mit einem Finger drücken Sie kurz auf das Zahnfleisch. Färbt sich das Zahnfleisch gleich wieder rosa, ist das ein gutes Zeichen. 
  2. Der Pupillentest: Mit einer Taschenlampe beleuchten Sie die Pupillen. Verengen sich die Pupillen, ist das ebenfalls ein gutes Zeichen. 

Wer mehr tun möchte und für den Fall der Fälle optimal vorbereitet sein will, kann auch einen Erste Hilfe-Kurs für Tiere besuchen. Hier wird gezeigt, wie Atemwege frei gemacht und Tiere richtig beatmet werden, wie Blutungen gestoppt und Herzmassagen ungefährlich ausgeführt werden. 

Kontaktaufnahme mit dem Tierarzt oder der Tierklinik 

Bei stark blutenden Verletzungen nach Unfällen, offenen und sichtbaren Brüchen, Bisswunden oder auch Schockzustand des Tieres muss schnellstmöglich die Tierklinik kontaktiert werden. Denn Erste Hilfe und Sofortmaßnahmen ersetzen nicht den Gang zum Tierarzt! Beim Anruf sollten Sie Unfallhergang, Krankheitsverlauf oder Verletzungszustand des Tieres möglichst genau schildern.

Folgende Fragen helfen, damit der Tierarzt von der Ferne eine erste Einschätzung geben kann:

  • Wurde die Körpertemperatur überprüft? (Die Idealtemperatur bei einem Tier liegt zwischen 38 und 39 Grad)
  • Wie ist die Atmung? Hechelt, röchelt oder schnieft das Tier?
  • Wir stark ist eine eventuelle Blutung?
  • Geht der Puls langsam, unregelmäßig oder schnell?
  • Wir kann das allgemeine Verhalten des Tieres beschrieben werden? (Verkriecht es sich? Lässt es sich anfassen? Reagiert es noch auf Ansprache oder Berührung? Krampft oder zittert das Tier?)
  • Kamen Erbrechen und Durchfall in den letzten Stunden vor? Wenn ja, welche Farbe und Konsistenz haben die Ausscheidungen und in welcher Häufigkeit erbricht/ kotet das Tier?
  • Wie ist die Farbe der Schleimhäute? (über den Schleimhauttest lässt sich erkennen, ob die Schleimhäute rosa oder weiß sind)

Bei einigen Notfallsymptomen erkennen Sie ganz gut, ob ein verletzter Hund oder eine angeschlagene Katze sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden. Wer sich rechtzeitig damit auseinandersetzt, kann selbst viel im Vorfeld tun und damit zur anschließenden ärztlichen Behandlung beitragen. 

Sicherer Transport

Zeigt sich Ihr Tier regungslos, atmet kaum noch oder wirkt apathisch, dann müssen Sie es umgehend in eine Tierklinik oder zum Tierarzt bringen. Hier gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren, aber dennoch das Tier sicher zu transportieren.

Katzen zeigen oft eine starke Abwehrhaltung, wenn sie verletzt sind, und lassen sich kaum oder gar nicht anfassen. Hier hilft ein dickeres Tuch, in das Sie die Katze wickeln oder noch besser eine Transportbox. Auch für kleinere Hunde empfiehlt sich eine Transportbox. Ist der Hund größer, dann sollten Sie ihn behutsam auf die Rücksitzbank legen. Achten Sie auf darauf, das Tier immer seitlich zu legen, da insbesondere nach Unfällen die Wirbelsäule schwer verletzt sein kann. Vielleicht können Sie eine zweite Person mitnehmen, die fährt oder das Tier zusätzlich hält. Ist das Tier ohne Bewusstsein, sollte die Zunge seitlich heraushängen. So wird sichergestellt, dass es nicht ersticken kann. 

Versuchen Sie in jedem Fall, Ruhe zu bewahren und fahren Sie vorsichtig und nach den Regeln der StVO zur Tierklinik!

Anfahrt

Kleintierklinik Frankenthal GmbH

Beindersheimer Str. 77
67227 Frankenthal

Tel. 06233 770820
Fax. 06233 7708229

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Wir sind seit Februar 2020 gesetzlich verpflichtet eine Notdienstgebühr von 58,00 EUR zu erheben, egal aus welchem Grund das jeweilige Tier (zu Notdienstzeiten) vorgestellt wird.
(Für die Behandlung im Notdienst fallen höhere Kosten an, Abrechnung nach GOT)

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Selbstverständlich stehen wir Ihnen im Notfall zur Seite. Mit unserem Notdienst sind Sie und ihr tierischer Liebling auf der Sicheren Seite.

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Erste Hilfe beim Hund für Patientenbesitzer

Am 08. April 2020 im (in 67227 Frankenthal)

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