• Infektionskrankheiten

Liebe Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer,

seit dem 27.4.2020 gilt in Rheinland-Pfalz eine Gesichtsmaskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. 

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Unter diesen drei Infektionskrankheiten leiden Katzen am häufigsten

Genau wie ihre Besitzer können Katzen an unterschiedlichsten Infektionen erkranken. Manche von ihnen sind eher harmlos, andere verlaufen tödlich. Die Tollwut ist eine der Krankheiten, die unweigerlich zum Tod führt. Impfungen sind oft die einzige Möglichkeit, das geliebte Haustier vor einer Infektion zu schützen. Auch gibt es Infektionen, die zu Beginn völlig unauffällig verlaufen. Treten dann erste Symptome auf, ist es vielleicht schon zu spät. Aus diesem Grund möchte dieser Beitrag auf die drei häufigsten Infektionskrankheiten bei Katzen hinweisen. Denn wer sich mit den Symptomen einer Krankheit auskennt, kann schneller reagieren und kluge Entscheidungen zum Wohle seiner Katze treffen.

Natürlich können Tierfreunde bereits im Vorfeld eine ganze Menge tun, um es erst gar nicht zum Ausbruch einer Krankheit kommen zu lassen. Denn Erreger können einem Tier in der Regel erst dann schaden, wenn seine Widerstandsfähigkeit eingeschränkt ist. Was es braucht, um diese zu stärken? Tierärztliche Kontrollen, richtiges Futter, artgerechte Haltung, Sauberkeit, Kontakt zu Artgenossen und eine große Portion Zuwendung. Unbedingt sollte auch darauf geachtet werden, dass das Tier regelmäßig geimpft und stets frei von Parasiten ist. Doch nun zu den drei häufigsten Infektionskrankheiten.

Nur ein Niesen? - Katzenschnupfen

Die Augen tränen, die Nase trieft, das Tier niest, hat Fieber und atmet schwer. Nur ein kleiner Schnupfen? Mitnichten! Unbehandelt kann ein Katzenschnupfen schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Von stark verkrusteten Augen über Beschwerden beim Schlucken bis hin zu einer tödlich verlaufenden Lungenentzündung ist vieles denkbar. Katzenschnupfen betrifft vor allem junge Katzen, alte Katzen und Tiere mit geschwächtem Immunsystem. Häufig sind feline Calici- und Herpesviren der Auslöser. Je nach Erreger ist eine Übertragung auf den Menschen möglich. Insbesondere dann, wenn dieser selbst unter eine Immunschwäche leidet oder wenn Kinder besonders eng mit kranken Tieren in Kontakt stehen.

Übertragen wird die Krankheit in Form von Tröpfcheninfektion. Beim Husten und Niesen werden die Erreger über die Luft auf andere Tiere übertragen. Generell ist aber auch eine Schmierinfektion möglich. Dann findet der Übertragungsweg durch direkten Kontakt mit Sekret und Speichel statt. Demzufolge ist eine Ansteckung über einen gemeinsamen genutzten Fressnapf nicht auszuschließen. Wer davon ausgeht, dass Stubentiger weniger gefährdet sind, täuscht sich. Denn über Kleidung und Schuhe gelangen die Erreger problemlos in die Wohnung.

Dank klar erkennbarer Symptome kann der Tierarzt die Krankheit schnell diagnostizieren. Mithilfe eines Bluttests und Abstrichen von Augen und Zunge lässt sich der Erreger ermitteln und ein entsprechendes Antibiotikum verordnen. Wichtig ist nun, dass die Katze ausreichend frisst und trinkt und strenge Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Sekretreste an Augen, Nase und Mund sind vorsichtig mit lauwarmem Wasser zu entfernen. Ein Kontakt zu anderen Katzen sollte vermieden werden.

Impfen ist der beste Schutz vor der Ansteckung mit einem Katzenschnupfen. Die Grundimmunisierung erfolgt über drei Impfungen im ersten Lebensjahr, danach alle zwei bis drei Jahre. Sollte das Tier dennoch Symptome eines Katzenschnupfens zeigen, ist es unbedingt ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Er weiß Antwort auf alle Fragen und steht beratend zur Seite.

Feline infektiöse Peritonitis (FIP) – Wenn das Bauchfell entzündet ist

Ihre Katze hat Schnupfen und Fieber? Sie wirkt apathisch, hat keinen Appetit und dennoch einen geschwollenen Bauch? Dann könnte sie sich mit FIP infiziert haben. Als Auslöser der Krankheit gilt eine aggressive Mutation des felinen Coronavirus. Übertragen wird die Krankheit über den Kontakt mit Speichel, Nasensekret und Kot. Betroffen sind meist jüngere Katzen und Senioren. Die Gefahr einer Übertragung auf den Menschen besteht nicht.

FIP tritt in zwei Formen auf. Bei der „feuchten“ Variante sammelt sich Flüssigkeit in den Körperhöhlen. Von außen ist dies an einem deutlichen Anschwellen des Bauches erkennbar. Die Flüssigkeitsansammlung führt dazu, dass die umliegenden Organe nicht mehr ausreichend Platz haben und zusammengedrückt werden. Atemnot kann eine Folge sein. Bei der „trockenen“ Variante bilden sich kleine Gewebeknoten in verschiedenen Organen wie Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse. Es kann zu Gelbsucht, Verhaltensänderungen, Krämpfen und Lähmungen kommen.

Akut ausgebrochen besteht derzeit keinerlei Aussicht auf Heilung. Im Durchschnitt bleibt den Tieren eine Lebenszeit von neun Tagen. Das Leiden der Tiere kann dann nur noch durch unterstützende Maßnahmen gemildert werden. In letzter Konsequenz sollten verantwortungsvolle Tierhalter auch die Erlösung durch den Tierarzt in Betracht ziehen.

Eine Impfung zur Vorbeugung ist möglich, unter Experten wird der Nutzen jedoch kontrovers diskutiert. Auch hier stellt sich ein starkes Immunsystem als bester Schutz gegen FIP heraus.

Leukose

Verantwortlich für die schwerwiegende Erkrankung ist das feline Leukämie-Virus (FeLV). Die Übertragung erfolgt zumeist direkt von Tier zu Tier. Auch über gemeinsame Trink- uns Fressnäpfe ist eine Ansteckung nicht ausgeschlossen. Eine Übertragung auf den Menschen wurde bislang nicht nachgewiesen.

Betroffene Tiere leiden unter verschiedensten Symptomen. Sie magern stark ab und werden schwächer. Ihr Blut verändert sich, was zu einer Bildung von Tumoren führen kann. Treten erste Krankheitsanzeichen auf, können diese gelindert werden. Dann sollten Tierfreunde alles daran setzen, das Immunsystem ihrer Katze zu stärken. Es bleibt jedoch eine traurige Tatsache, dass es derzeit kein Therapieverfahren gibt, das die Krankheit heilen könnte. Deshalb ist es notwendig, die Übertragungskette zu unterbrechen und den Kontakt zu anderen Artgenossen zu vermeiden.

Vorbeugend kann eine Impfung in Betracht gezogen werden. Der Tierarzt wird vorab einen Bluttest machen um zu klären, ob die Katze nicht bereits infiziert ist. Denn viele Tiere leben mit dem Virus über Jahre hinweg ein symptomfreies, glückliches und zufriedenes Katzenleben.

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