• Schmerzen bei Hunde und Katzen erkennen

Liebe Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer,

seit dem 27.4.2020 gilt in Rheinland-Pfalz eine Gesichtsmaskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. 

Auch wir möchten Sie daher bitten, eine Maske zu tragen, wenn Sie mit Ihrem Tier zur Behandlung in unsere Klinik kommen.

Aufgrund der aktuellen Lage im Rahmen des SARS-CoV-2 haben auch wir Sicherheitsmaßnahmen getroffen und bitten Sie hierbei dringend um Ihre Mithilfe.

Hinweis lesen

Schmerzen bei Hunde und Katzen erkennen

Ein lautes Stöhnen, eine gebeugte Haltung, ein schmerzverzerrtes Gesicht – der Mensch macht meist kein Geheimnis aus seinem Leid – Haustiere dagegen schon. Katzen und Hunde sind Meister im Schmerzen verbergen – aus gutem Grund. Der versteckte Schmerz gilt als wichtiges Mittel der Evolution. Zeigt ein verwundetes Tier keine Schwäche, steigen seine Überlebenschancen. Doch was für den eigenen Schutz gut ist, ist für den Tierhalter schlecht. Wie soll er Schmerzen erkennen?

Schmerzanzeichen beim Hund – so erkennen Sie sein Leid

Verstärktes Hecheln und Speicheln

Hechelt Ihr Hund auffällig laut und flach ohne eindeutigen Grund, scheint er sich nicht wohl in seiner Haut zu fühlen. Auch extremes Speicheln und Hecheln deuten auf Schmerzen hin. Häufig ist es als geheimes Zeichen zu verstehen. Schmatzt oder hechelt Ihr Hund bei bestimmten Berührungen oder Bewegungen plötzlich stärker, tut es vielleicht genau da weh.

Jaulen, Fiepen und Winseln

Jault, winselt oder fiept Ihr Hund, leidet er womöglich innerlich. Er schreit sozusagen vor Schmerz. Oft haben die gequälten Laute mit einer Verletzung zu tun. Ist Ihr Liebling zum Beispiel gerade in eine Scherbe getreten, jault er vor Schmerz laut auf.

Zittern

Hunde zittern nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Schmerz. Doch Vorsicht: Auch bei Überanstrengung beginnt der Körper leicht zu bibbern.

Appetitlosigkeit

Seinen Futternapf lässt er links liegen und auch seine Leckerlis interessieren ihn heute ganz und gar nicht? Da stimmt etwas nicht. Womöglich rauben ihm Schmerzen den Appetit.

Verhalten & Körperhaltung

Eigentlich ist Ihr Hund ein Energiebündel, nur heute nicht. Er will nicht spielen und toben. Auch andere Hunde interessieren ihn plötzlich nicht mehr. Ändert sich das Verhalten eines Hundes schlagartig, stecken oft Schmerzen dahinter. Sogar Aggressivität ist jetzt nichts Ungewöhnliches. Leidet ein sonst freundliches und zutrauliches Tier, kann es schon einmal nach Ihnen schnappen.

Genau wie das Verhalten kann sich auch die Körperhaltung bei Schmerzen verändern. Der stolze, aufrechte Gang weicht einer gekrümmten, steifen Haltung. Nicht selten klemmt Ihr Vierbeiner den Schwanz ein, wölbt den Rücken nach oben oder lässt den Kopf hängen.

Augen

Oft lohnt sich ein Blick in die Augen. Sind sie blutunterlaufen? Die Pupillen wirken verengt oder erweitert? Ihr Hund schielt? Nicht selten spiegelt sich das innere Leid in den Augen wider.

Ständiges Lecken

Ein ungewöhnlich starker Putzzwang gilt ebenso als typisches Schmerzanzeichen bei Hunden. Leckt sich Ihr Liebling ungewöhnlich oft an einer Stelle, können Schmerzen oder Verletzungen dahinter stecken. Vor allem, wenn keine Zecke oder Fellverhärtung zu sehen ist. Gelegentlich versucht der Hund, das Leid einfach wegzulecken.

Wieso hat mein Hund Schmerzen?

Schmerzen lassen sich nur bekämpfen, wenn die Ursache bekannt ist. Das kann hinter dem Leid Ihres Haustiers stecken:

  • Zahnprobleme
  • innere Erkrankungen
  • Gelenkbeschwerden
  • angeschlagene Wirbelsäule
  • Verletzungen wie Schnitte, Prellungen oder Verstauchungen

Schmerzanzeichen bei der Katze

Stubentiger sind zwar hart im Nehmen, innerlich aber leiden sie. So geht die Katze mit Schmerz um:

Erschöpfung

Ihre Samtpfote wirkt müde und schlapp. Stundenlang verweilt sie in ihrem Katzenkorb. Der Kratzbaum bleibt unangetastet. Merkwürdig, sonst ist sie voller Energie. Vielleicht hat die Erschöpfung einen Grund. Häufig bremsen Schmerzen den Stubentiger aus.

Plötzlicher Putzmuffel

Katzen sind sehr reinliche Tiere. Bei Schmerzen aber vernachlässigen sie die Fellpflege gerne. Es wird nicht mehr gründlich geputzt. Einige Stellen sind sogar verklebt oder verfilzt.

Futterstreik und Rückzug

Frisst Ihre Mieze nur noch zögerlich oder verweigert die Mahlzeit sogar komplett, scheint etwas nicht in Ordnung. Genauso bedenklich: Die Katze zieht sich immer mehr zurück. Ständig sucht sie nach neuen Verstecken.

Kuschelmuffel

Auf Kuscheln und Streicheleinheiten hat Ihr Stubentiger neuerdings keine Lust mehr? Womöglich machen ihn Schmerzen zum Kuschelmuffel. Berührungen scheinen ihm unangenehm zu sein.

Warum hat meine Katze Schmerzen?

Um Ihrer Katze helfen zu können, müssen Sie erst einmal die Schmerzursache aufspüren. Daran könnt es liegen:

  • entzündete Gelenke
  • Verletzungen beim Jagen oder Toben
  • Probleme mit den Bandscheiben oder der Wirbelsäule
  • innere Verletzungen oder Erkrankungen
  • Tumore
  • Zahnprobleme

Leidende Haustiere – das können Sie tun

Die Schmerzursache steht fest? Wunderbar, jetzt geht es an die Therapie. So können Sie Hund und Katze helfen.

Schmerztherapie

Stecken kaputte Zähne oder Tumore hinter den Schmerzen, muss der Tierarzt das Übel so schnell wie möglich operativ entfernen. Ganz so einfach ist es bei einigen Krankheiten aber nicht. Nicht selten sind die Haustiere wochenlang oder sogar ein Leben lang auf Medikamente angewiesen. Bei chronischen Gelenkentzündungen verordnet der Arzt beispielsweise klassische Schmerzmittel, die die Entzündungen mildern und die Reibung der Gelenke reduzieren. Nebenbei mischen Sie Nährstoffe in das Futter, die die Gelenke stabilisieren.

Physiotherapie

Kommen die Schmerzen vom angeschlagenen Bewegungsapparat oder vom gereizten Nervensystem, lohnt sich Krankengymnastik. Ob Massagen, die aktive und passive Bewegungstherapie oder die Elektrotherapie – die Methoden hängen von der Schmerzdiagnose ab.

Anfahrt

Kleintierklinik Frankenthal GmbH

Beindersheimer Str. 77
67227 Frankenthal

Tel. 06233 770820
Fax. 06233 7708229

Karte anzeigen

Überweisung

Für überweisende Tierärzte

An dieser Stelle finden Sie als überweisender Tierarzt das Überweisungsformular. Sie können uns entweder online oder per Fax alle Angaben zukommen lassen.

Online-Überweisung

Sprechzeiten

Montag bis Freitag
08:00 - 19:00 Uhr

Termine nur nach Vereinbarung

Bitte beachten Sie:
Notfälle können nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung behandelt werden.

Notdienst
Außerhalb der Terminsprechstunde, Samstag, Sonntag und Feiertags

Wir sind seit Februar 2020 gesetzlich verpflichtet eine Notdienstgebühr von 58,00 EUR zu erheben, egal aus welchem Grund das jeweilige Tier (zu Notdienstzeiten) vorgestellt wird.
(Für die Behandlung im Notdienst fallen höhere Kosten an, Abrechnung nach GOT)

Notdienst

Unsere Klinik außerhalb der Sprechzeiten

Selbstverständlich stehen wir Ihnen im Notfall zur Seite. Mit unserem Notdienst sind Sie und ihr tierischer Liebling auf der Sicheren Seite.

Notdiensthinweis

Veranstaltungen

Erste Hilfe beim Hund für Patientenbesitzer

Am 08. April 2020 im (in 67227 Frankenthal)

Mehr Erfahren

24 Stunden Tiernotdienst:

Im Notfall erreichen Sie uns Tag und Nacht vor Ort

weitere Infos unter 06233 770820

Patient des Monats

Hamster Teddy

Feedback

Als Tierklinik möchten wir Ihnen und unseren Patienten eine erstklassige Versorgung und ausgezeichneten Service bieten. 

Wir freuen uns über Feedback. Teilen Sie uns gerne über das Feedback-Formular mit, was Ihnen gefallen hat oder was wir zukünftig besser machen können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Feedback geben

Zertifizierte Qualität

gvpFocus Top Tierklinik 2020

Unser Qualitätsmangement basiert auf Standards, die durch regelmäßige externe Audits bestätigt werden müssen.

Folgen Sie uns