• Diabetes mellitus bei Hund und Katze

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Diabetes mellitus bei Hund und Katze

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die mit einer Störung des Blutzuckerstoffwechsels einhergeht. Durch Probleme der Aufnahme des Blutzuckers aus dem Blut in die einzelnen Körperzellen kommt es zu einem krankhaften Anstieg des Blutzuckerspiegels. Besteht dieser Hyperglykämie genannte Zustand über einen längeren Zeitraum, kommt es zu einem Funktionsverlust von anderen Organen (va des Verdauungstraktes), neurologischen Ausfallserscheinungen und der Entstehung eines Grauen Stars mit Blindheit. Unbehandelt führt der Diabetes mellitus letztendlich zum Tod.

Tiere erkranken aus ähnlichen Gründen wie der Mensch. Für die Aufnahme des Blutzuckers in die Körperzelle ist das Hormon Insulin notwendig. Beim Diabetes mellitus wird dieses entweder nicht ausreichend gebildet oder kann nicht richtig arbeiten. Je nach Ursache unterscheidet man verschiedene Diabetes-Typen. In der Tiermedizin gilt der Leitsatz: „die Katze ist kein kleiner Hund“ und tatsächlich unterscheiden sich Hund und Katze im Diabetes Typ.

Hunde entwickeln in der Regel einen Typ-1- Diabetes, bei dem ein Mangel an Insulin vorliegt. Betroffene Hunde sind meist älter und Hündinnen erkranken etwas häufiger. Einige Rassen neigen zur Entwicklung eines Diabetes mellitus.

Katzen sind in der Regel über 5 Jahre alt. Kastrierte Kater sind deutlich häufiger betroffen. Sie entwickeln einen Typ-2-Diabetes, bei dem anfangs zwar Insulin gebildet wird, dieses aber nicht ausreichend arbeiten kann. Im weiteren Verlauf wir dann die Bildung von Insulin komplett eingestellt. Gerade bei Katzen kann eine frühe Diagnose und rechtzeitige Therapie das Insulin wieder zum arbeiten bringen und die Katze geheilt werden. Bein Hund kommt dies nur extrem selten vor.

Die klassischen Symptome sind: Gewichtsverlust bei Heißhunger bzw sehr guter Futteraufnahme und eine vermehrte Wasseraufnahme mit vermehrtem Urinabsatz.

Beim Tierarzt erfolgt dann eine Blutuntersuchung und eine Urinuntersuchung. Ein Diabetes mellitus besteht dann, wenn sowohl der aktuelle Blutzucker als auch der Zucker im Urin erhöht sind. Außerdem muss der Langzeitzuckerwert genannt Fruktosamin erhöht sein.

Ist die Diagnose Diabetes mellitus gestellt, werden anfangs weitere Untersuchungen notwendig, um Begleiterkrankungen, die häufig mit einem Diabetes mellitus auftreten, zu erkennen und zu behandeln. Bleiben diese unerkannt, schlägt die Therapie in der Regel nicht an.

Die Therapie besteht in der Gabe von Insulin. Insulin muss- egal ob Hund oder Katze- in der Regel 2 x täglich gespritzt werden. Dazu kommt optimalerweise eine Futterumstellung. Hierbei unterscheiden sich Hund und Katze deutlich. Was und wann gefüttert wird, wird in einem Gespräch mit Ihnen genauer erläutert. Zusätzlich sollte beim Hund ein geregelter Tagesablauf eingeführt werden mit einer moderaten körperlichen Belastung. Auch dies wird in einem Gespräch individuell besprochen.

Wichtig ist, dass die Einstellung der benötigten Insulinmenge individuell unterschiedlich ist. Insulin ist im Unterschied zu anderen Medikamenten stark konzentriert, so dass unter Umständen schon kleine Mengen ausreichen. Die Einstellung dauert lange und oft vergehen Wochen bis Monate, bis eine optimale Einstellung erreicht ist. Wesentlich ist dabei die Mitarbeit des Besitzers. Eine Kontrolle der Trinkmenge und der Urinmenge ist notwendig. Außerdem sollte ein sogenanntes Homemonitoring durchgeführt werden, d.h der Blutzucker sollte vom Besitzer zu Hause im gewohnten Umfeld und im normalen Alltag des Tieres kontrolliert werde. Wie genau das durchgeführt wird, wird auch im direkten Gespräch besprochen. Leider sind auch regelmäßig Kontrollen beim Tierarzt notwendig. Im Schnitt sollte das Tier alle 3 Monate vorgestellt und auf Komplikationen untersucht werden. Dazu sind regelmäßige Urin- und Blutuntersuchungen notwendig.

Damit ist die Diagnose Diabetes mellitus ist ein entscheidender Einschnitt im Leben eines Tieres und des Besitzers. Der Diabetes mellitus kann -mit wenigen Ausnahmen- nicht geheilt werden. Mit einer guten Einstellung der Insulindosis und einer regelmäßigen Überwachung hat ein Tier jedoch die gleiche Lebenserwartung wie ein gesundes Tier.

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